[b]Asus[/b] der bekannte Hersteller von Notebooks und Computerkomponenten hat mit dem P525 das erste Smartphone für den deutschsprachigen Markt vorgestellt. Als Betriebssystem dient die Smartphone Edition von Windows Mobile 5. Hier sind neben Media Player, Internet Explorer, Pocket Outlook (natürlich mit Push E-Mailfunktion) alle gängigen Office-Anwendungen vorhanden, die man vom stationären PC kennt. Selbstverständlich klappt die Synchronisation der Daten mit dem richtigen Computer anstandslos. Als Schnittstellen sind WLAN (802.11b), Bluetooth 2.0, Infrarot und natürlich USB vorhanden.
Dem weltweiten Einsatz des P525 steht dank Vierband-Technik nichts im Weg, allerdings fehlen die Datenturbos EDGE, UMTS bzw HSDPA, was bei einem Gerät dieser Preisklasse negativ auffält. Dafür ist aber wenigstens ein halbwegs schneller Intel-Prozessor (416 MHz) eingebaut und eine 2-Megapixel Digitalkamera mit Blitz und Autofocus integriert. Neben Business-Features wie Visitenkartenscanner gibt es auch zwei Games: Solitaire und Bubble Breaker. Serienmäßig ist ein ROM-Speicher von 128 MB und 64 MB als SDRAM vorhanden, eine Erweiterung erfolgt per Mini-SD. Das rund 160 Gramm schwere Gerät liegt vom Gewicht her in derselben Liga wie die Smartphones anderer Hersteller. Leider überzeugt das 2,8 Zoll Touch-Display nicht, da die Farbwiedergabe im Vergleich zum Sony Ericsson P990i und vor allem dem überragenden Nokia E61 nicht mithalten kann. Der 1300 mAh Lithium-Ionen Akku versorgt das Asus [i]P525[/i] im Gesprächsmodus für rund 3,5 Stunden mit Strom, die Standby-Zeit beträgt etwa 150 Stunden. Der empfohlene Verkaufspreis des Herstellers: 549 Euro (Deutschland) bzw. 569 Euro (Österreich)