Wenn man bei HTC auf das vergangene Jahr zurückblickt, werden gemischte Gefühle geweckt: Man hat sicherlich nicht alles falsch gemacht, doch auch Fehler konnte man nicht vermeiden.
Viele Experten sind der Meinung, dass HTC in 2011 zu wenig neue Smartphones auf den Markt gebracht hat. Stattdessen sei man zu sehr in die Breite gegangen. Phil Roberson, HTC‘s Chef im Vereinigten Königreich, kündigt nun für das laufende Jahr eine neue Strategie an.
„Nun müssen wir uns auf das konzentrieren, was uns groß gemacht hat. Das ist eine großartige Hardware sowie eine tolle Produkterfahrung“, wird Roberson von „MobileToday.co.uk“ zitiert. „Das vergangene Jahr haben wir mit viel mehr Produkten beendet, als wir das Jahr begonnen hatten. Wir wollten einfach versuchen, zu viel zu machen. Dieses Jahr werden wir uns darauf konzentrieren, den Kunden etwas Besonderes zu bieten“, so der HTC-Chef weiter. Demnach müsse man sicherstellen, dass man die eigene Produktpalette nicht mit zu vielen Produkten fragmentiere. Allerdings hielt Roberson auch fest, dass 2011 kein schlechtes Jahr war. Demnach konnte man alleine im Vereinigten Königreich einen Wachstum von 65 Prozent verzeichnen. „Wir können tolle Geräte bauen, nur dürfen wir unser Portfolio eben nicht zu weit auffächern“, so Roberson weiter.
Vor allem auf die Benutzeroberfläche HTC Sense 4.0 wird schon mit Spannung gewartet. Wie nun die Website „pocketnow.com“ berichtet, hat man erste Informationen und Eindrücke erspäht. Wie man dabei festgestellt hat, punktet die neue Android-UI mit zahlreichen Neuerungen. Wie das Portal weiter berichtet, hat HTC Sense 4.0 einen durchweg guten Eindruck hinterlassen. Demnach zähle zu den Neuerungen auch ein überarbeiteter Lockscreen. Künftig kann man sich nun sowohl Benachrichtigungen als auch Kontakte ohne Entsperren des Handys anzeigen lassen. Weitere Neurungen sind die Beats-Audio-Integration und der neue Homescreen. Das HTC Ville und das HTC Edge werden wohl die ersten Handys sein, die mit Sense 4.0 ausgestattet werden.