Ein 13-Jähriger aus Mengen legte laut Polizei „seine Meisterprüfung als schlauer Nachwuchsdetektiv“ ab. Der Jugendliche erklärte den Beamten, wie man mittels Handyortung einen Diebstahl aufklärt.
Wie „Suedkurier.de“ berichtet, musste der junge Mann zum „Einsatz“ gerufen werden, nachdem einer 14 Jahre alten Freundin das Handy der Marke BlackBerry gestohlen wurde. Der 13-Jährige organisierte in Eigenregie eine Handyortung, bis seine Sportlergruppe zur Unterkunft zurückgekehrt war. Was keiner für möglich gehalten hatte: Der 13-Jährige und einige Begleiterinnen konnten eine dreiköpfige Gruppe Jungen im Heilbronner Stadtgarten „ermitteln“. Nach Angaben der Polizei stritten alle drei die Tat ab, als sie angesprochen wurden. Doch der junge Mann konnte sogar ein Bewegungsbild erstellen. Die Polizei konnte so sehen, dass der Jüngste der Truppe das Smartphone haben musste. Dieser stritt jedoch den Diebstahl ab und bot an, mit zur Wache zu kommen.
Schaden wurde ersetzt
Doch die Beamten schafften es nach längerer Befragung, dem 12-Jährigen im Beisein seiner Eltern ein Teilgeständnis abzuringen. Er gab an, dass er das Handy im Stadtgarten gefunden habe. Erst nachdem er aufgespürt wurde, habe er das Handy versteckt. In dem Versteck konnte es allerdings nicht mehr gefunden werden. Daher sicherten die Eltern des Jungen dem Mädchen zu, den Schaden zu ersetzen. Der 12-Jährige musste sich daher von seiner Spielkonsole und DVDs trennen, wie die Polizei weiter mitteilte.