Das Smartphone ist mittlerweile zum täglichen Begleiter geworden. Gespeichert werden hier nicht nur Telefonnummern, sondern zunehmend auch sensible Daten. Wenn das Phone dann gestohlen wird oder verloren geht, kann der Verlust sehr schmerzhaft sein.
Um das Handy schnell wiederfinden zu können, haben sich Ortungsdienste einen Namen gemacht. Doch diese Dienste können viel mehr, als nur das eigenen Handy finden.
Handy-Hersteller an sich bieten in der Regel für ihre Smartphones einen eigenen Ortungsservice an. Apples iPhone kann seinen Standort über www.icloud.com anzeigen. Geräte mit Windows Phone von Microsoft kann der Nutzer auf der Seite des Betriebssystems verfolgen. Auch einige Hersteller von Android-Smartphones, LG oder Motorola zum Beispiel, bieten eigene Dienste an. Neben der Ortung an sich bieten diese mitunter an, dass das Handy, das gestohlen wurde, gleich aus der Ferne gesperrt und persönliche Daten gelöscht werden. Die Angebote der Hersteller sind in der Regel kostenlos. Allerdings muss das Handy für den Service registriert werden.
Wie funktioniert die Ortung?
Um das Phone orten zu können, gibt es zwei Verfahren. Da wäre zum einen die funkzellenbasierte Ortung. Sie funktioniert bei jedem Handy. Der Netzbetreiber kann überprüfen, in welcher Funkzelle das Handy angemeldet wurde. Zudem kann er feststellen, wie stark das Signal ist. In Ballungsräumen mit vielen Funkzellen ist die Handy-Ortung recht genau, aber wenn nur wenige Funkstationen verfügbar sind, wird es schwierig. Bei der anderen Methode greifen die Handy-Hersteller und App-Anbieter auf die gerätebasierte Ortung zurück. Das Smartphone ermittelt dabei die Positionen aus verschiedenen Quellen, hauptsächlich aus den GPS-Daten und den Wlan-Netzwerken, die sich in der Nähe befinden. Diese Art der Ortung ist wesentlich genauer, allerdings muss das Handy mit dem Internet verbunden sein.