Fast 50 Jahre hat die gallische Comicfigur Asterix bereits auf dem Buckel. Zeit für einen dritten Realfilm dachten sich die beiden Franzosen Frédéric Forestier und Thomas Langmann und drehten für höchst teure 78 Millionen Euro in Frankreich und Spanien Asterix bei den Olympischen Spielen
Der junge Gallier Romantix (Stéphane Rousseau), aus eben jenem Dorf der von den Römern Unbesiegten, liebt die griechische Prinzessin Irina (Vanessa Hessler). Doch die schöne Maid ist dem bösen Brutus (Benoît Poelvoorde), Adoptivsohn des selbstverliebten Caesar (Alain Delon), versprochen. Um die Hand Irinas zu gewinnen, nehmen Romantix und Brutus an den Olympischen Spielen teil. Nur der Sieger darf die Prinzessin heiraten. Da bei Brutus von vorneherein nicht mit fairem Sportsgeist zu rechnen ist, wendet sich Romantix an seine Freunde Asterix (Clovis Cornillac) und Obelix (Gérard Depardieu).
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Der große Aufwand hat sich äußerlich gelohnt, hier kann der Film überzeugen. Ansonsten eher nicht. Denn die Story der Vorlage wurde zugunsten nur teilweise gelungener Gags stark verändert. Nur ab und zu blitzt der Charme der Comics auf. Clovis Cornillac ist als Asterix im Vergleich zu seinem Vorgänger Christian Clavier blass. Und von den Gastauftritten bekannter Sportler macht nur der von Michael Schumacher wirklich Sinn. Nicht nur für Asterix-Fans ist der Film eine Enttäuschung, aber dennoch für einen streckenweise unterhaltsamen Abend gut, wenn er auch ein paar Längen aufweist.
Bewertung: 5/10
Asterix bei den Olympischen Spielen – Kinostart: 31. Januar 2008. (Astérix aux Jeux Olympiques) Comicverfilmung Frankreich/Spanien/Deutschland/Italien/Belgien 2008. FSK ab 6. 114 Minuten. Mit: Gérard Depardieu, Clovis Cornillac, Stéphane Rousseau, Benoît Poelvoorde, Vanessa Hessler, Alain Delon, Alexandre Astier, Elric Thomas, Jean-Pierre Cassel, Franck Dubosc u.v.a. Regie: Frédéric Forestier & Thomas Langmann. Frei nach René Goscinny & Albert Uderzo. Marius Joa (Vieraugen Kino) für SMS-Lotse