Dumme Sache: Nachdem Spartanerkönig Leonidas (Sean Maguire) versehentlich zwei gar nicht so friedensunwillige Diplomaten des gepiercten Perserkönigs Xerxes (Ken Davitian) im städtischen Gully entsorgt hat, muss er nun in den Krieg ziehen.
Mit 13 Männern zieht er los, während daheim seine leicht bekleidete Frau Margo (Carmen Electra) die Stellung hält.
Als vergangenes Jahr Zack Synders Kriegerepos „300“ in die Kinos kam, war der Film eine ganze Zeit lang Gesprächthema. Ob man den Film nun als Kunstgriff versteht oder als Müll betrachtet, eines muss selbst dem überzeugtesten Fan einleuchten: Dieser Film eignet sich ganz hervorragend für eine Parodie, er schreit sogar regelrecht danach. Auch die Filmindustrie sah das ein, zückte Scheckbücher und Drehbuchautoren und ein Jahr nach den „300“ kommt nun die Parodie „Meine Frau, die Spartaner und ich“ in die Kinos. Um eines sofort klarzustellen: Bei „300“ mag man sich über die Qualität des Films streiten können, bei „Meine Frau, die Spartaner und ich“ erübrigt sich jede Diskussion. Der Film von Jason Friedberg und Aaron Seltzer ist einfach unterirdisch schlecht. Die Film“handlung“ wird überlagert von einer Unzahl an Fäkal- und Erotikwitzen, von denen kein einziger auch nur ein müdes Lächeln hervorrufen kann. Höchstens pubertierende Zwölfjährige dürften an der einen oder anderen Stelle lachen, aber ansonsten hätte der Film auch diesem Publikum kaum etwas zu bieten. Besonders geschmacklos auch beispielsweise die Verballhornung der drogenkranken Britney Spears, die gezeigt wird, wie sie ihrem Baby den Schädel rasiert. Dieser Film ist keinen Cent seines Eintrittsgeldes wert, dann lieber das Original ansehen! (Sarah Böhlau für sms-Lotse.de, Bild: Film „Meine Frau, die Spartaner und ich“, Fox 2008)