The Eye of the Tiger - Lang lang laaang ist es her: Da trotteten noch Mammuts und Säbelzahltiger über die Prärie und in Felle gekleidete Jäger schlichen ihnen hinterher, während die sonore Synchronstimme von Omar Sharif alles kommentierte.
Inhalt: Der muskulöse Jäger D’Leh (Steven Strait) liebt die schöne Evolet (Camilla Belle). Als ihr abgeschieden lebendes Volk überfallen und Evolet mit einigen anderen verschleppt wird, organisiert D’Leh umgehend eine Rettungsmission. Aber der Weg ist weit und nicht nur die prähistorische Wildnis hält einiges an Gefahren bereit. Boy meets girl, girl gets kidnapped, boy rescues girl ... Der Filmtitel passt eigentlich ziemlich gut, denn Regisseur Roland Emmerich erzählt in [b]10.000 BC[/b] tatsächlich die älteste Geschichte der Welt – nur leider erzählt er sie nicht gut. Das Blockbusterkino ist das Metier des aus Deutschland stammenden Hollywoodregisseurs, und so geht er auch an seine Filme heran. Logik? Ist was fürs Programmkino. Charakterentwicklung? Macht nur Arbeit. Und Dialoge? Überschätzt. Bei „Independence Day“ war das ja auch noch cool, bei „The Day After Tomorrow“ okay und bei „Godzilla“ erträglich, aber bei “10.000 BC” geht diese Rechnung leider nicht mehr auf. Aber immerhin: Die animierten Urzeitungetüme sehen beeindruckend aus und die Steinzeitmenschen haben so hübsche weiße Zähne. Fazit: 3/10 Punkten
(Sarah Böhlau für sms-Lotse.de. Bild: Film„10.000 BC“, Warner 2008)