Eigentlich sind die beiden Magier Angier (Jackman) und Borden (Bale) Freunde. Doch als durch einen misslungenen Trick Angiers Frau stirbt und dieser Borden die Schuld gibt, werden sie zu erbitterten Rivalen. Ständig versuchen sie gegenseitig die Auftritte des anderen zu sabotieren und die jeweiligen Geheimnisse aufzudecken. Ein unerbittlicher Kampf um den perfekten Zaubertrick und die wahre Magie nimmt seinen Lauf. Regie-Entdeckung Christopher Nolan (Memento) adaptierte den gleichnamigen Magier-Roman von Christopher Priest.
Der Zuschauer bekommt einen interessanten Einblick in die Welt der großen Illusionisten, auch wenn der Film Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Dank seiner tollen Besetzung und der fesselnden, bis ins kleinste Detail durchdachten Story, der man nur durch Mitdenken folgen kann, ist Prestige ein Meisterwerk, wie ein verblüffender Zaubertrick, bei dem sich das Blatt am Ende immer wieder wendet. Einen besseren Film über die Magie hätte man nicht besser machen können, ist er doch fast so ausgeklügelt wie das Thriller-Puzzle Memento. Und auch weil das alles ohne große Effekte oder Actionszenen trotzdem fesselnd ist, gibt’s die volle Punktzahl! Bewertung: 10/10 (The Prestige) Magie-Thriller USA/UK 2006. Regie: Christopher Nolan. 128 Minuten. FSK 12. Mit Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine, Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Andy Serkis, David Bowie, Piper Perabo, Roger Rees, Ricky Jay u.v.a. Marius Joa (Vieraugen Kino) für SMS-Lotse